Es dürften gut 20 Zentimeter sein, die sich seit gestern angesammelt haben.
Da die Temperaturen auch in der Nacht um den Gefrierpunkt blieben, hat sich der nasse Schnee schwer auf die Äste gelegt und die kleinen Buchen entlang des Weges nach unten gedrückt.So verändert der Winter auch die Struktur der Landschaft, wenn er denn einmal kommt;-)
Dienstagmorgen um halb sechs bin ich gelandet und habe tropische 30 Grad in Singapur, Südostasien gegen Schneeregen eingetauscht, Sonne mit gelegentlichen Schauern gegen dichte Wolken und grau. Heute scheint kurzzeitig die Sonne, und das Licht lässt das Weiß erstrahlen. Der Winter hat durchaus seinen Reiz.
Morgens um halb acht…
…nachdem die Wolkendecke nicht mehr ganz so dicht ist.
Wenn drinnen ein warmes Feuer brennt…
…hat der Winter durchaus seinen Reiz
gerade mit Sonne
Noch ist es dunkel während unserer Morgenspaziergänge mit Hanabi, aber heute reflektierte der Schnee das erste Dämmerlicht, so dass einen nicht die dunkle Nacht umfasst, sobald man die Taschenlampe ausknipst. Wieder am Haus angekommen wirkt alles gedämpft, schemenhaft angesichts des Schnees, vor allem aber angesichts des Lichtes.
Um in den Hühnerstall hineinzukommen, ist erst einmal Schneeschaufeln angesagt. Die Schafe sind ob mit oder ohne Schnee vor allem daran interessiert, ihre Portion Heu ab zu bekommen. Jetzt da der Schnee so strahlend weiß ist, wird besonders deutlich, dass ihre Wolle sich eher den Erdtönen oder dem Grau der Wolken angenähert hat.
Nach dem Frühstück wartet die richtige Arbeit. Der Weg bis zur Straße muss frei geräumt werden, die Solarzellen auf dem Garagendach zumindest vom Schnee befreit werden. Die letzte dünne Schicht festgefrorenen Schnees taut hoffentlich die Sonne weg und lädt dann hoffentlich auch die Batterie ein wenig auf.
Ich hatte gestern schon eine Ladung
Schnee heruntergeschoben
Das macht es leichter, aber es bleibt eine anstrengende Arbeit
und das Ergebnis ist nicht unbedingt befriedigend
Aber wir werden sicher nicht darum herumkommen, den Dieselgenerator anzuwerfen, um Wäsche zu waschen und auch am nächsten Morgen noch ausreichend Strom zu haben, um den Pelletofen anwerfen zu können. Denn bis der Holzherd in der Küche den Raum erwärmt, dauert es einfach eine Weile.
So schnell sieht es aus
wie ein umgepflügter Acker
aber der nächste Schnee kommt bestimmt
und im Frühling wächst wieder alles zu
Das war zumindest die Erfahrung aus dem letzten Jahr
Dazwischen wandert mein Blick immer wieder auf das Smartphone, auf dem die letzten Meldungen bezüglich der Anschlagsserie in Jakarta, in Indonesien eintreffen. Wie kann Fanatismus nur so blind machen. Indonesien ist das Land mit der größten, muslimischen Bevölkerung und ein säkularer Staat. Letzteres missfällt dem IS zutiefst. Ein fernes Kalifat hat der IS bereits ausgerufen und dabei auf Indonesien gezielt. Die säkulare Gesellschaft dort mit ihrem charismatischen Präsidenten Joko Widodo wird sich hoffentlich nicht einschüchtern lassen.
Da lag noch Schnee und die Schafe hatten eine klare Erwartungshaltung
Der Schnee ist wieder weg. Nur auf den Kammlagen zwischen Rachel und Lusen hat sich in den nördlichen Senken noch etwas Puderzucker gehalten. Dafür reicht die Kälte aus, und so sind die Wanderwege zwischendurch ziemlich glatt, wie ich heute bei meinem Jogging-Ausflug zum Parkplatz Waldhausreibe unterhalb des Lusen-Gipfels feststellen durfte. Der Blick von dort über die Hügelketten Richtung Passau – kleine Gipfel, die anfangs noch aus dem Nebelmeer ragten, je weiter sich mein Blick in die Ferne richtete, aber von den Wattewogen überspült wurden, ehe schwarz die Spitzen der Alpen rund um Salzburg für eine klare Abgrenzung sorgten – dieser Ausblick war verführerisch genug, um nur an den nötigsten Stellen auf die Eisschichten auf der Straße zu achten. Ich bin zum Glück nicht auf dem Hosenboden gelandet, sondern wohlbehalten und in angenehmen Maße erschöpft nach meiner ausgedehnten Jogging-Runde zu unserem Häuschen zurückgekehrt.
Ein Anblick, der gerade nach dem Joggen ein wohlig-warmes Gefühl auslöst
Was wäre eigentlich, wenn die Vertretung selbst eine Vertretung braucht? kam mir trotzdem in den Sinn angesichts meiner Abreise am 15. Dezember. Es war noch einmal ein bewusster Winterausflug, ehe ich die kalte Jahreszeit gegen die schwüle Hitze von Singapur tausche dem kleinen Stadtstaat unweit des Äquators. Das Angebot kam vom NDR (meinem Arbeitgeber aus Tokioter Zeit) und der BR (mein eigentlicher Arbeitgeber) war (wieder) bereit, mich für die knapp vier Wochen freizustellen. Auch Silke war bereit mich, (temporär) ziehen zu lassen.
Ein schlechtes Gewissen habe ich trotzdem, je näher der Abreisetag kommt. Weniger wegen Weihnachten und Neujahr. Diese Feierlichkeiten bedeuten uns nicht so viel. Aber wegen der Jahreszeit. Bisher sind die Schneemassen noch ausgeblieben und die Temperatur gestern fiel „nur“ auf minus 7,6 Grad. Aber vier Wochen sind eine lange Zeit und die Wintertage extrem kurz. Die Vorbereitungen sind zwar getroffen (Traktor mit Schneeschaufel, ausreichend Holz, Gas, Pellets und Heu), aber der Winter kann für Überraschungen sorgen und Strom wird wohl vor allem der Dieselgenerator liefern müssen. Auf der anderen Seite freue ich mich sehr, wieder journalistisch arbeiten zu können; zwar werde ich nicht über Ost- aber über Südostasien berichten.
Für uns bedeutet das an diesem Wochenende noch einmal ganz bewusst, die sich langsam einstellende Routine zu genießen.
Morgens die Holzläden vor den Fenstern im Hühnerstall zu öffnen und den Riegel vor dem einen Fenster beiseite zu schieben. Futter und frisches Wasser steht zuerst im Stall, später in ihrem kleinen Winterauslauf, den sie sich mittlerweile auch durch das Fenster und über den Baumstumpf zu betreten trauen.
Waldschaf-Fütterung
Dann bekommen die Schafe eine Ladung Heu, auch wenn wir ihnen auf der hinteren Wiese ein Stück zum Grasen abgezäunt haben. Sie fressen durchaus noch, sofern der Raureif nicht zu dick auf den Halmen liegt, aber es reicht wohl nicht mehr, wie das Geschupse rund um den Heuhaufen signalisiert.
Kommunikationsversuche zwischen Mensch und Tier
Wenn wir schon in diese Richtung unterwegs sind, erledigen wir gleich auch den Morgenspaziergang mit Hanabi durch den Nationalpark, ehe es Frühstück im vom Pelletofen erwärmten oberen Zimmer gibt. Da es sich in den beiden Räumen unten über Nacht um fünf bis sechs Grad abgekühlt hat und 14 Grad nicht wirklich zum Verweilen einladen, muss der Küchenherd befeuert und regelmäßig Holzscheite nachgelegt werden. Auf diese Weise lässt sich mittags prima kochen, ehe die zweite Ladung Heu für die Schafe fällig ist, die Hühner ihre Zwischenmahlzeit (Kartoffeln und Salat) bekommen und auch Hanabi wieder einen kurzen Ausflug machen will.
Da es immer früher dunkel wird, sind auch die Hühner immer früher auf ihrer Stange im Stall. Und die sich anschleichende Kälte erfordert, dass Fenster und Fensterläden wieder geschlossen werden. Ein letzte Ladung Heu ist für die Schafe und der Spaziergang unter dem Sternenhimmel eine gute Gelegenheit zum Machen für Hanabi. Zwischen dieser Dreiteilung des Tages ist immer irgendetwas am Haus zu machen (eine Leitung und Steckdose verlegen in der Holzgarage zum Beispiel – hat übrigens noch nicht geklappt;-), aber auch das gehört zu unserer mittlerweile lieb-gewonnenen Routine.
Ich war mir nicht sicher, ob ich dazu einen Blog-Eintrag schreiben soll – aber wir haben uns nun einmal entschieden, soweit wie möglich einen für uns nachhaltigen, natürlichen Kreislauf durchleben zu wollen, auch wenn die Konsequenzen nicht immer einfach sind.
Auf der Suche nach einem Schlachter unseres Vertrauens
Daraus resultiere nämlich auch, dass letzten Sonntag tatsächlich am Nachmittag der hiesige Schlachter zu uns auf den Hof kam. Silke hatte sich bei ihren Bekannten hier informiert, wer am besten mit den Tieren umgeht, die geschlachtet werden müssen. Dann sind wir zu der empfohlenden Landmetzgerei gefahren und hatten nach einem kurzem Gespräch einen guten Eindruck. Also haben wir einen Termin vereinbart. Als er dann am letzten Sonntag eintraf, waren in seinem geräumigen und mit Stroh ausgelegten Anhänger bereits zwei Schafe, die Elb – unser Schafsbock – noch aus der Zeit auf dem Nachbarhof kannte. Blieb also nur mehr die Aufgabe, Elb ebenfalls in den Anhänger zu bekommen.
Einfangen und Abschiednehmen
Von den übrigen fünf Schafen ließ sich unser Schafsbock mit Hilfe von getrocknetem Brot leicht weglocken. Aber auf der Rampe überlegte er es sich doch noch einmal und machte kehrt. Auch die nächsten zwei Versuche führten nicht zu dem gewünschten Ergebnis und er schien den Braten zu riechen. Um seinem Missfallen Ausdruck zu verleihen, stampfte unser 10monatiger Bock wie ein Großer ordentlich mit den beiden Vorderhufen auf und vollführte einen klassischen Bocksprung. Uns blieb also nichts anders übrig, als zuzugreifen, ehe er über den nicht allzu hohen Zaun entwischen hätte können. Silke war als erste dran: erwischte ihn im Fell, hielt fest, als er sich zwei Schritte davon machte und lag im Matsch, weil sie vergessen hatte, ihrerseits die eigenen Beine nachzuziehen. Um die blauen Flecken auf ein Minimum zu reduzieren, ließ sie wieder los und fiel mehr oder weniger elegant der Länge nach hin.
Blaue Flecken als Erinnerung
Als Elb bei mir vorbei kam, griff auch ich zu, um wenig später ebenfalls im Schnee zu liegen. Allerdings hatte ich Elb nicht losgelassen und so lagen wir vertraut zusammen. Jetzt erst griff der Metzger das Tier, nachdem er gelassen und vermutlich durchaus belustigt unsere Versuche beobachtet hatte, und trug Elb sanft (16 Kilogramm Lebendgewicht) in den Anhänger. Nun waren die Schafe zu dritt und schienen nach kurzer Begrüßung recht zufrieden. Jedenfalls wirkten sie sehr ruhig und es gab kein Gemecker bzw. Gebähe. Noch ein wenig Papierkram und schon verließen Metzger, Anhänger und Elb unseren Hof.
Kochgelegenheit und Wärmequelle
Überraschenderweise mähten auch unsere übrig gebliebenen fünf Schafe nicht. Daran änderte sich auch in den nächsten Tagen nichts. Keines schien dem zwischenzeitlich durchaus aufdringlichen Bock eine Träne nachzuweinen. Das Fell hat Silke am Montag zu einer Gerberei nach Ruhmannsfelden gebracht. Das Fleisch konnte sie am Donnerstag abholen und in unsere Tiefkühltruhe verfrachten. 12 Kilogramm können wir (inklusive Hanabi) verwerten. Und die ersten beiden Lammkoteletts gab es heute.
Das Gefühl war zugegebenermaßen ein wenig merkwürdig, aber eigentlich schmeckte das Fleisch von unserem Schafsbock ausgezeichnet. Sechs Monate stand er auf dem Fleckenhof, vier Monate bei uns auf der Weide und konnte sich an den verschiedenen Gräsern satt fressen, zwischenzeitlich wurde er mit trockenen Brotstücken verwöhnt und hatte wechselnde, weibliche Gesellschaft. Wir hoffen, dass er die Zeit genossen hat und sind dankbar, dass er uns dafür etwas zurückgibt. So schwer es uns fällt, das ist der Kreislauf des Lebens, dem wir hier in unserem Waidlerhaus folgen wollen.
Lammkotelett mit Kartoffeln und Rosenkohl in Zwiebel-Speck-Sauce
Die wenigen Schneeflocken bleiben auch an den Spinnenfäden hängen
Waren es gestern nur einige, wenige Flocken, die vom Himmel fielen und auch nur auf dem Hügel hinter Altschönau liegen blieben, beziehungsweise sich in den übrig gebliebenen Spinnweben verfingen, so sieht es heute tatsächlich nach Winter aus.
Blick aus der Haustür
Straße nach Altschönau – es wurde schon gestreut
Die Halme der Wiesen ragen noch deutlich aus dem Schnee
Das gilt auch für unseren, frisch begrünten Aufgang zum alten Stall
Die spätsommerlichen Temperaturen in den vergangenen Wochen hatten zahlreiche Wetter-Pessimisten auf den Plan gerufen, die ein Ausbleiben des Winters prognostizierten. Auch wenn es jetzt rund ums Haus weiß-grün-gesprenkelt aussieht, ist es immer noch Herbst, und es ist definitiv zu früh, eine Aussage über den kommenden Winter zu treffen, aber der Blick aus dem Fenster ist eine schöne Abwechslung.
Start bereit für den richtigen Winter
Ungeachtet, was man bezogen auf das Wetter glauben mag, haben wir vorsichtshalber unseren Traktor winterfest gemacht. Die Wiesen sind gemäht und deshalb hat er ohnehin im Moment keine andere Verwendung, als auf seinen Einsatz als Schneepflug zu warten. Im letzten Jahr haben wir mit seiner Hilfe das Areal von der Straße bis zu den Garagen erfolgreich vom Schnee befreit. Allerdings blieben die angekündigte Schneemassen aus. Mal sehen, was uns heuer erwartet.
Jetzt müsst Ihr uns füttern – scheint der Blick zu sagen
Unseren Waldschafen scheint der Schnee nicht allzu viel auszumachen. Und Elb, der Schafsbock, hat, nachdem „die Neuen“ alle durchprobiert sind, sich wieder auf seine Halbschwester Marple besonnen.
Marple schaut um die Ecke…
gefolgt von Elb, der derzeit sehr interessiert zu sein scheint…
Marple weniger…
aber noch bilden sie ein schönes Paar
Waldschafe sind a-saisonal. D.h. sie können sich jederzeit zusammenfinden, trächtig werden und Lämmer gebären. Elb allerdings muss sich beeilen, will er seine Gene noch weitergeben. Heute Nachmittag kommt der Metzger – schweren Herzens, aber wir haben uns fest vorgenommen, unseren Tieren ein angenehmes Leben zu ermöglichen, bis sie entsprechend unserer Bedürfnisse auch geschlachtet werden können. Soweit die Theorie…
Vor kurzem schaute mich eine gute Freundin überrascht an, als ich ihrem Blick gen Himmel folgte, aber zu einem ganz anderen Schluss kam. Während sie vom Fernblick und dem blauen Himmel schwärmte, erwiderte ich nur kurz, dass es ruhig einmal wieder regnen könne.
Es ist nur noch ein dünnes Rinnsal, das da aus dem Rohr kommt
Der Betrachtungswinkel hat sich verschoben, seitdem wir aufs Land gezogen sind und tatsächlich mit dem Gemüseanbau im Kleinen und der Tierhaltung im ganz kleinen Stil begonnen haben. Damals, als wir vor dem Kauf dieses kleinen Bauernhauses über die Wiesen gegangen sind, konnten wir das nur mit Gummistiefeln.
Die Feuchtwiese machte ihrem Namen alle Ehre. Der letzte Winter brachte zwar wieder etwas Schnee, aber nicht in den vorhergesagten Mengen. Immerhin fiel etwas Nass, sonst wäre wohl schon im Frühjahr unsere Quelle versiegt.
…und bald wird wohl nichts mehr fließen
Dabei können wir das Wasser, das beständig aber mittlerweile nur mehr als dünnes Rinnsal in den Beton-Bottich vor unserer Haustür fließt, zur Bewässerung der Pflanzen und Tiere gut gebrauchen. Hühner, Schafe, Obstbäume, Karotten, Salate und Gartenmelde brauchen durchaus viel Wasser, wenn die Natur lediglich von ein bisschen Tau benetzt wird. Der Sommer blieb trocken und die paar Regentage im Herbst reichten nicht aus, um den Wasserspeicher wieder zu füllen. Unsere Wiesen sind auch im November, der eher einem goldenen Oktober gleicht, trocken und die Kleine Ohe, die am Rand unseres Grundstücks entlang fließt, führt kaum noch Wasser mit sich.
Der Fluss am Rande unseres Grundstücks
Weiter hinten im Wald steht die Biberburg
Von Menschenhand und Biberzahn gefällt
Dabei galt ihr Wasser-Einzugsgebiet am unteren Rand des Lusen einst als regenreichstes Gebiet in Deutschland. Die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen.
Melancholie ist für mich ein Zustand, der Wohlgefühl mit dem Wissen um seine Vergänglichkeit paart. Es ist ein Schwebezustand, der Emotionen aus der Vergangenheit aufsteigen lassen kann oder eine Ahnung hervorruft, dass die Schatten im Anmarsch sind. Im Herbst gibt es viele solcher Momente, ausgelöst von der Veränderung in der Natur. Die Strahlen der Sonne vermitteln nur noch einen Hauch von Wärme, der ausreicht, um die wohlige Erinnerung an die Eindeutigkeit der Hitze zu erzeugen begleitet von einem Frösteln im Hinblick auf die Minus-Grade, die unweigerlich bevorstehen.
Astern vor dem bereits kahlen Vogelbeerbaum
Allein die Astern lassen erahnen, wie reichhaltig die Blumenpracht bis vor kurzem noch war. Das üppige Grün ist verzehrt, aber die Ansätze sind zwischen den gelb, braun, rot verfärbten Blättern zu erkennen. Die Luft schmeckt morgens nach gefrorener Feuchtigkeit und am Nachmittag nach angefeuchtetem, warmen Waldboden.
Blick entlang des Hauses die Lichtung hoch
Die Straße aus oder in den Wald
hinter der ersten Baumreihe hat der Borkenkäfer „gerodet“
Der Blick auf unser Häuschen von Altschönau kommend
Ich bin froh, hier sein zu dürfen und traurig, weil ich bald wieder die Stadt gegen das Land eintauschen muss. Noch kann ich mir ein Dasein allein mit Hund, Schafen, Hühnern und Silke in der Einsamkeit des Bayerischen Walds nicht vorstellen. Aber gerade das Wort noch ist der Inbegriff der Melancholie. Es hat beide Dimensionen. Es reicht aus der Vergangenheit gerade noch in die Gegenwart oder impliziert, dass der Augenblick jeden Moment von der Zukunft abgelöst werden kann. Und auch das kann beides beinhalten: das Nahen eines ersehnten Zustands oder das Ende des bisherigen Glücksgefühls.
Ich freue mich durchaus auf den Winter. Statt den Laufschuhen stehen die Langlaufskier vor der Tür. Die Arbeit im Garten oder der Wiesen hat Pause. Schneeschaufeln, Holzhacken, Solarpanelen befreien – das war die Routine im letzten Jahr und das wird sie wohl auch in diesem Jahr werden. Es ist unser zweiter Winter. Während der erste von den Renovierungsarbeiten im Haus dominiert wurde, haben wir dieses Mal die Wahl, welcher Aufgabe wir uns stellen wollen. Wahrscheinlich könnte es immer so weiter gehen, wenn nicht eine innere Unruhe uns begleiten würde. Sind wir angekommen? Gehören dieses Fragen und die Möglichkeit der Veränderung unlösbar zu uns? Auf jeden sind sie Grundlage für das Gefühl der Melancholie, der Sehnsucht nach Routine, die wir immer wieder untergraben, um uns danach sehnen zu können.
Unsere, derzeit sechs Schafe auf der Suche nach dem letzten Grün
Ich war am Sonntag Joggen. Die Sonne, die Herbstfärbung und die zweistellige Temperaturanzeige obsiegten über die stechenden Schmerzen in der Hüfte und rechts über dem linken Knie. Ein Phyrrussieg über die Vernunft, die dringend zu einer längeren Pause geraten hat. Wozu? Alles ist vergänglich und ich will nicht auf dieses Gefühl verzichten, solange ich es kann – hoffentlich noch viele Jahreszeiten lang.
Vier Waldschafe aus Regensburg wohnen seit neuestem bei uns und sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit Marple und Elb die zur Zeit herbstlichen Wiesen abzugrasen. Jetzt ist unsere kleine Waldschafherde also komplett. Leider ohne Maggy (siehe „In Memoriam“).
Wir bedanken uns bei Uli und Pierre von www.walhalla-lamm.de, die diese vier propperen Schafe gezüchtet haben, uns bei der Auswahl halfen und mit vielen guten Tipps versorgten.
Wenn wir uns über die vier Neuen unterhalten, dann sagen wir zur Zeit noch: „Hakennase“, „die mit der hohen Stirn“, „das Leitschaf“, „die mit der pinkfarbenen Markierung“, „die Vierjährige“ u.ä. Es braucht noch eine Weile der Beobachtung, bis wir das jeweilige Individuum im Schafspelz erkennen und dann fallen uns gewiss die passenden Namen ein.
Vier plus ZweiImmernoch Vier plus Zwei
Das wird schon noch. Nicht mehr lang und sie rücken zusammen.
Man beachte den Kartoffelacker im Vordergrund.
Das Heukartoffelfeld haben wir aufgeräumt. Danach durften unsere Hühner drei Wochen lang die Erde durchscharren und draufk..ck.n. Jetzt galt es, die Erde umzugraben. Gestern und heute hat sich Peter dieser Aufgabe gestellt und den Spaten geschwungen. Weitere sportliche Betätigungen seinerseits erübrigten sich damit.
Wir freuen uns schon darauf, das Kartoffelfeld im Frühjahr neu zu bestellen.
Und wir würden uns zur Ernte noch mehr freuen, wenn uns die Mäuse vom Ertrag auch ein bisschen übrig lassen.
Mäh, Kikerki, Bäh schallt es über die Berger-Au, während die Sonne erste Boten ihres Kommens über die Bergrücken schickt. Das Leben geht weiter. Von der Kleinen Ohe bis zu unserem Haus liegt ein weißer Nebel-Vorhang. Normalerweise ist es nur der Hahn, der in regelmäßigen Abständen kräht, bis sich seine Hühnerschar von der Stange auf den Boden begeben hat, um ihre Lieblingsbeschäftigung aufzunehmen: Picken und Scharren, Scharren und Picken.
Nur zwei Monate her – da waren es noch drei
Marple und Elb heben immer wieder den Kopf beim Grasen und erinnern mit ihren Rufen daran, dass einer fehlt. Für Maggy war es gestern die letzte Vorstellung. Das Mutterschaf hat sich von seiner Lungenentzündung nicht mehr richtig erholt. Zu wenig Kraft, zu wenig widerstandsfähig lag es gestern Nachmittag auf der Seite, konnte nicht mehr aufstehen und der Blick durch die nur mehr halb-geöffneten Augenlider machte deutlich, dass es jetzt wirklich zu Ende geht. Ihre beiden, einjährigen Lämmer Marple und Elb hatten deutlich gespürt, dass etwas nicht stimmt und mich mit ihren Rufen in den Stall geholt. Ein Schaf auf der Seite, der Kopf langestreckt im Heu liegend, während die Klauen leicht zucken, ist ein erbarmungswürdiger Anblick. Das Streicheln über Nüstern und Stirn, leises Zureden konnten das Zittern zwar etwas beruhigen, aber mehr auch nicht.
provisorisches Grab
Wie es der Zufall wollte, ist unser Tierarzt, der Maggy schon zweimal kurzzeitig wieder auf die Beine brachte, im Urlaub. Nüchtern und realistisch teilte er uns damals jedoch mit, dass sie wohl kaum die nasskalte Jahreszeit überstehen wird. Seine vertretende Kollegin hat ihr Bein geschient und konnte deshalb nicht kommen.Telefonate, ablenkende Arbeit und dazwischen immer wieder der Gang in den Stall, ob Maggy bereits erlöst ist. Zureden, Streicheln und hilfloses Weggehen meinerseits. Silke organisierte dann einen Tierarzt aus Freyung, der am Abend unserem „Sorgenschaf“ ein Einschlafen ermöglichte.
Marple, Elb und rechts Maggy
Nur zwei Monate war sie Teil unserer, kleinen Herde am Wailderhaus und hat uns viel zu schnell beigebracht, was das Halten von Schafen so alles mit sich bringt. Jetzt liegt ihr toter Körper provisorisch unter einer Plane begraben, bis am Montag der Entsorgungsdienst für Tierkadaver vorbeikommen kann.
Auf meinem Weg zurück vom morgendlichen Hunde-Spaziergang den Hügel hinab von St. Oswald schallen mir die Rufe der beiden Übriggebliebenen durch den Nebel entgegen. Ich weiß, ich kann nichts machen. Die Zeit wird auch bei den beide Schafen dafür sorgen, dass ein unbeschwertes Grasen wieder möglich sein wird. Und wir werden ungeachtet oder gerade wegen des traurigen Verlustes sicher in Kürze die Herde aufstocken. Aber das Mäh und Bäh treibt mir trotzdem Tränen in die Augen. Das Leben geht weiter.
Manchmal kommt man einfach nicht hinterher – vor allem, wenn die Woche aufgeteilt ist zwischen der Arbeit in München und dem Landleben im Bayerischen Wald. Von den vielen Kleinigkeiten, die es zu erledigen galt, gehörte das Streichen unseres Gastanks auf jeden Fall dazu. Dezent grün fällt er nicht mehr so auf in unserer grünen Idylle.
Für einen Moment Pause
Was hat sich also alles ereignet, seitdem die Anzeige auf dem Fieberthermometer auch bei uns die Schweißperlen auf die Stirn getrieben hat?
Nach dem Friseur
Unsere drei Schafe sind mittlerweile einmal geschoren worden, und in der zweiten Woche danach ist bereits wieder eine weiche Decke auf ihren Rücken gewachsen. Dennoch friert besonders Maggy am Morgen angesichts des dann doch schnell eingetroffenen Herbstes. Mal sehen, wie das mit ihr weitergeht. Einen Rückfall nach ihrer schweren Lungenentzündung hatte sie bereits. Der Tierarzt kennt uns bzw. unsere Patientin und wir kennen seine Preise – übrigens der gleiche Betrag wie für einmal Klauenschneiden und Scheren.
Gibt es hier irgendwo einen Notausgang?
Wie der Vater so der Sohn zumindest beim Klauenschneiden
Gelernt ist gelernt – das überlassen wir auch künftig dem Fachmann
Maggy steht auf der Wiese immer ein wenig abseits, aber immerhin steht sie. Denn wie es der Zufall wollte, hat sie sich nach ihrer Krankheit auch noch die Klaue verstaucht und hinkte oder besser wollte gar nicht laufen. Und so legten wir ihr frisch gemähtes Gras direkt vor das Maul oder versorgten sie mit Heu und Brot, während die jungen Schafe draußen sich durch unser Gras fraßen.
lebende Rasenmäher vor dem Friseurtermin
Erste Versuche, sich wieder selbst zu versorgen, erfolgten übrigens im Knien. D.h. Maggy humpelte auf die Wiese und kniete sich mit den Vorderläufen hin, um dann ein wenig Gras zu rupfen. Sie so zu fotografieren, fanden wir dann aber dann unter ihrer Würde.
Alle drei wieder vereint
Doch auch diese Phase schein überstanden. Jetzt macht Maggy zwar regelmäßig Pause, aber frisst im Stehen. Da ich diesen Eintrag mit „Update“ überschrieben habe, erlaube ich mir, einige der jüngsten Ereignisse als Panoptikum hier zu erwähnen, ohne besonderen Wert auf die Chronologie zu legen. Die drei Tage auf unserem, kleinen Bauernhof sind für mich meist so intensiv, dass ich zurück in der Stadt oft Mühe habe, mich korrekt zu erinnern, was wir wann wie gemacht haben.
Sonntagsarbeit
Viel geregnet hat es diesen Sommer auch bei uns nicht. Die Feuchtwiese verlor mehr und mehr den ersten Teil ihres Namens, was das Mähen und damit das Befahren mit unserem Traktor einfacher machte und zumindest dem einen Teil eine zweite „Rasur“ und unserem Abhang zur kleinen Ohe eine ordentliche Frisur verschaffte.
Gemähte Wiese
Doch das ein oder andere Gewitter ging auch bei uns nieder und angesichts der geringen Auswahl sauste ein Blitz in unsere Stromanlage. Die Sicherung flog heraus und das war es dann auch – mit Ausnahme des Computers, der am Stromnetz hin. Der war hinüber und mit ihm ein Teil unserer Bilder. Ich sitze also an einem Ersatz. Und wir sind um eine Erfahrung reicher: keine elektrischen Geräte am Strom lassen, wenn ein echtes Gewitter kommt (hatte das nicht unsere Nachbarin auch schon gesagt;-)
Maggy ist fertig und Marple an der Reihe……Marple an der Reihe, während Elb in Warteposition verharren muss
Zurück zu den Schafen: es war ziemlich beeindruckend wie schnell die Tiere ihre Wolle verloren und die Klauen gestutzt wurden. Für Marple und Elb war es das erste Mal und so sahen sie deutlich erschreckter aus als Maggy, die abgemagert aber durchaus neugierig das Treiben verfolgt.
Ein stolzes Exemplar
aber nicht unbedingt der Mutigste
auch wenn er sich vor seine Damen stellt
um jedoch jederzeit den Rückzug antreten zu können
Unseren Hühnern geht es übrigens gut. Unseren ersten Anlauf, den Hahn aus dem Verkehr zu ziehen, haben wir abgeblasen, nachdem klar war, dass er trotz seines schrankartigen Brustkorbs und dem völlig zurecht verpassten Spitznamens (Arnie) mehr Angst vor uns als wir vor ihm haben. Vielleicht arrangieren wir uns also auch auf engstem Raum im Winter mit einander.
Viel verbirgt sich nicht unter dem Heu
so sehr wir auch graben
oder mit der Erntegabel in die Erde stechen
Und dann ist da noch die Botanik. Von all unseren Anbauversuchen hat sich der Salat am besten entwickelt, obwohl es in diesem Jahr extrem viele Schnecken gibt. Die Karotten blieben ausgesprochen überschaubar, die Erbsen sorgten zumindest für die Vorstellung wie ausgezeichnet frische, kleine Erbsen schmecken können, ehe sie braun wurden und die Kohlrabi schafften es nicht über zwei, drei kleine Köpfe hinaus.
Ein etwas mageres Ergebnis
Was die Heukartoffeln angeht, so hatten wir es ja schon befürchtet: die Wühlmaus oder besser die Wühlmäuse in Mauscity haben ganze Arbeit geleistet und waren von unserem Angebot (praktische Heugänge mit regelmäßigen Verpflegungsstationen) hellauf begeistert. Folglich fiel die Ernte ziemlich bescheiden aus.
Aus zwei mach eins
Aber in diesem Jahr ging es ja auch vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln. Das gilt für vieles hier auf dem Land: zum Beispiel für meine verzweifelten Versuche, den Kreiselmäher an den Traktor anzuhängen. Immerhin sorgten diese Misserfolge für genügend Energie, um mit einem geliehenen Presslufthammer, einen Betonring zerkleinern kann – den Zweiten habe ich mir dann doch lieber fürs nächste Jahr aufgehoben.
8 Uhr – Frühstück und Morgenspaziergang mit dem Hund sind erledigt. Hanabi schläft drinnen wieder eingerollt auf ihrem Platz. Peter ist schon losgelaufen zu einer Joggingrunde Richtung Racheldiensthütte und ich drehe eine Runde ums Haus.
Zuerst geht mein Blick nach oben. Da sitzt er wieder, der junge Mäusebussard. Gestern Abend haben wir ihn zum ersten Mal entdeckt. Wie ein Wachvogel saß er da auf dem Dachgiebel. Wir schauten ihn an und er schaute zurück. Heute morgen hat er wieder dort oben Posten bezogen. Vielleicht hält er Ausschau nach den Mäusen, die in unserem Komposter herumturnen. Soll uns recht sein.
Weiter geht mein Weg zu einer Steinmauer am Waldrand neben unserer Hofeinfahrt. Dahinter sitzt seit ein paar Tagen – wenn sie sich nicht gerade irgendwo im Wald herumtreibt – eine Katze. Als sie am Montagmorgen hier auftauchte und weder ich noch der Hund sie verscheuchen konnten, war klar, das Tier hat ein Anliegen. Scheu aber hungrig wie ein Löwe verschlang sie das angebotene Futter. Weißes langes Fell mit braunen Flecken, ein plattes Gesicht wie eine Perserkatze. Ein erstaunlicher Gast hier, wo es im Umkreis von 1 bis 2 km keine weiteren Häuser gibt und dieser feline Herumtreiber auf den ersten Blick nicht wirklich wildnistauglich erscheint. In den Kleinanzeigen der Zeitung war bislang keine passende Vermisstenmeldung zu entdecken. Vielleicht wurde sie ausgesetzt jetzt zur Ferienzeit. Wer weiß. Möglicherweise interessiert er – ich vermute, es ist ein Kater – sich ja auch für unsere Mäuse. Das wäre nicht unpraktisch. Jedenfalls hat Peter heute die vernagelten Katzentüren im Schafsstall und im Scheunentor wieder geöffnet. Mal sehen, wie die Geschichte weitergeht. An diesem Morgen liegt der Kater aber nun erstmal dösend hinter der Mauer im Gras. Die Portion Sahne, die Peter vorhin dort hingestellt hatte, ist restlos weggeschlabbert. Unser Gast scheint zufrieden.
Nächste Station ist der Schafsstall. Die frische Morgenluft haben die drei Waldschafe bereits genutzt und fleißig auf unserer Wiese gemä(ääää;-)t. Jetzt liegen sie bequem im Stall und sind ausgiebig mit Wiederkäuen beschäftigt. Bald werden ihnen für eine Weile die Augen zufallen, bis sie nach kurzem Verdauungsschlaf zur nächsten Runde Gräserrupfen auf die Wiese gehen. Und vor allem immer zusammen. So sollte es sein, das Schafsleben.
Maggy hat sich von der Lungenentzündung wieder erholt. (Siehe Beitrag „38,6“) Nach zwei Tagen ohne Fiebermessaktion war auch jede Vorsicht mir gegenüber vergessen. Wenn ich trockenes Brot als Leckerli anbiete, drängelt und schubst sie wieder genauso wie ihre Mitschafe, um den besten und vor allem die meisten Bissen zu ergattern. Verfressen, wie ein gesundes Schaf sein sollte. Sehr gut.
Bevor ich zum Gewächshaus gehe und nach den Tomaten schaue, werfe ich noch einen Blick ins Außengehege der Hühnerschar. Picken und scharren, scharren und picken. Auch hier scheint alles nach Hühnermanier in Ordnung zu sein. Aber Moment, ich zähle nur fünf Hennen. Der Hahn und zwei Hennen fehlen. Aus dem Hühnerstall erklingt wohliges Gegacker. Aha. Leise schleiche ich mich heran und spioniere durch die Stalltür, was sich da wohl so tut. Eine Henne liegt brav und geduldig auf einem nestförmigen Heuhaufen, um ein Ei zu legen. Die zweite Henne steht davor und wartet ebenso geduldig darauf, dass sie an der Reihe ist. Vermute ich mal. In der Holzkiste daneben, die auch täglich von ein oder zwei Hennen zum Eierlegen benutzt wird, sitzt der Hahn gemütlich auf einem Heupolster. Okay. Das ist neu. Sucht Arnie (der Hahn) dort Erholung, nachdem er in aller Herrgottsfrühe den Wald schon ausgiebig mit seinem Kikerikie beschallt hatte?
Hat unser breitschultriger Hahn (Arnie) mitbekommen, wie uns sein Machogehabe nervt und wir dann und wann über sein baldiges Ableben laut nachdenken? Möchte er sich nun als emanzipierter Hahn zeigen, der sich in die Welt seiner Damen einfühlt? Wir wissen es nicht. Aber dass dabei auf jeden Fall kein Ei herauskommt, gilt als gesichert.
So geht mir dieses und jenes durch den Kopf, als ich in die morgendliche Ruhe draußen hineinhorche, während oben auf der Waldlichtung ein Rehbock wieder im Wald verschwindet, derweil noch die großen Ohren eines Hase zu sehen sind, der dort im Gras mümmelt.
Und während ich mir so anschaue, wie die Tiere um unser Haus herum ihren Morgen verbringen, denke ich mir: mei is des schee 🙂
P.S.: Nicht für alle ist dies ein schöner Morgen. Fuchs oder Dachs, vermutlich ein Fuchs hat über Nacht ein Wespennest im Boden ausgebuddelt und ausgeräubert. Als wäre das nicht Schmach genug, hat der Missetäter auch noch einen Haufen hinterlassen neben den leergefressenen Waben. Also wirklich. Die Wespen versuchen in gemeinsamer Aktion, den Rest vom Nest wieder zu flicken. Vermutlich vergebens.