Autor: SKujath

Chicken Alarm – Die Hühner sind da!

Chicken Alarm – Die Hühner sind da!

Geschlüpft und aufgewachsen bei Familie Lochner in Altenbuch in Niederbayern und nun umgezogen in die Höhen des Bayerischen Walds. Bei uns ist es etwas kühler, aber ich hoffe, sie werden sich mit der Zeit daran gewöhnen.

Eine kleine Anzeige im Internet gefunden, ein Anruf, eine Fahrt nach Altenbuch zur Besichtigung der Hühnerschar und die Sache war klar: eine Gruppe von einjährigen Australorps würden bei uns einziehen. Sieben Hühner und ein Hahn.

Und nun sind sie da:

Erster Abend im neuen Zuhause
Erster Abend im neuen Zuhause
Erster Ausflug nach draußen
Erster Ausflug nach draußen

 

 

 

An den vergangenen vier Wochenenden hatten wir uns mit dem alten Hühnerstall beschäftigt. Außen ein frischer Lasuranstrich, drinnen ausgeräumt, saubergemacht, Betonplatten verlegt, Fenster eingebaut, Spanplatten verschraubt, Fensterläden gebastelt, Legebatterie gebaut, Sitzstangen montiert, Futter und Futternäpfe besorgt, Streu ausgelegt, Außengehege abgesteckt und Zaun aufgestellt.

Hühnerstall vorher:

[Bilder werden noch nachgereicht]

Hühnerstall im Umbau:

Hühnerstall im Umbau 4 Hühnerstall im Umbau 5 Peter

Hühnerstall im Umbau

 

Hühnerstall fertig:

Hühnerstall Umbau fertig 3 Hühnerstall Umbau fertig 2 Hühnerstall Umbau fertig 1

Was wird nun unser Hund zu den neuen, gefiederten Mitbewohnern sagen und wie schnell werden die Füchse merken, was wir hier leckeres haben. Das werden wir nun alles herausfinden.

An einigen Stellen ums Haus sind schon frische Grashalme zu sehen. Dann werden wir also den Rasenmäher aus dem Winterschlaf holen und unserem Federvieh eine Portion frisches Grün mähen. Ob sie es uns mit ein paar gelegten Eiern danken? Auch das werden wir herausfinden.

P.S.: Nächstes Projekt: Schafstall aufräumen, saubermachen, Stallboden bauen, Boxen basteln. Außerdem mit dem Kreiselmäher üben und überhaupt überlegen, wie das mit dem Heuen unserer großen Wiese werden soll. Never boring.

Folgenden Witz habe ich vor kurzem von einer Schafshalterin gehört: „Määääh!“ sagt das Schaf. Sagt die Schafshalterin: „Mäh doch selber.“

 

 

Share
Wildtiere, unsere Nachbarn

Wildtiere, unsere Nachbarn

Rotwild, Rehwild, Dachs, Fuchs, Fischotter, Biber, Hase, Kaninchen, Eichhörnchen, Marder, Wiesel, Waldmäuse durchstreifen die Wälder und Auen rund um unser Haus. Sichtungen sind selten, Spuren im Schnee umso häufiger.

Unser Nachbar, der Biber, ist extrem fleißig und so haben wir unsere drei Obstbäume in großem Abstand zum Gewässer gepflanzt und auch der geplante neue Bergahorn wird auf jeden Fall nicht in der Nähe der Kleinen Ohe seinen Platz finden.

Füchse ziehen selbstbewußt und in aller Ruhe ihre täglichen Runden in Sichtweite zum Haus – ohne uns eines Blickes zu würdigen. Nun, das wird sich vermutlich ändern, wenn in unserem Stall Hühner wohnen.

Auch das Rehwild zieht regelmäßig durch den nahen Wald – doch mehr nach dem Motto „how not to be seen“. Wir erkennen manchmal das Leuchten ihrer Augen im Schein der Taschenlampen beim Spaziergang mit Hanabi an dunklen Winterabenden oder wenn sie die Straße überqueren. Eines Mittags lief ein Reh eilig aus dem Schatten des Waldrands auf unsere Wiese und blieb eine kleine Weile in der Mitte stehen, bevor es sich für eine neue Laufrichtung entschied und zwischen Bäumen wieder verschwand. Ob auf Erkundungstour, auf der Flucht, verwirrt, verlaufen, man weiß es nicht. Wir konnten es jedenfalls für einen Moment in Ruhe anschauen, erleichtert, dass Hanabi gerade drinnen auf dem Sofa schlief.

Rotwild ist ein seltener Gast in der nahen Umgebung und Peters Sichtung eines Rothirschen 300 Meter vom Haus entfernt ein Glücksfall.

So wie das Rotwild, bevorzugt auch der Luchs den inneren und ruhigeren Bereich des Nationalparks in ein paar Kilometern Entfernung. Die letzte Wolfssichtung war vor ca. 8 Jahren, aber sicher ist, der nächste Wolf kommt bestimmt.

 

Das Bildmaterial von Wolf, Luchs und Fischotter wurde im Tierfreigelände des Nationalparks aufgenommen. Der Wolf wirkte alt und müde, der Luchs entspannt und die Fischotter sowieso. Hanabi ist zwar alt, aber bei den Spaziergängen im Tierpark weder müde noch entspannt 😉

 

Wegen fester Einzäunung und Leinengebot lassen sich die Fischotter auch nicht aus der Ruhe bringen von unserem verhinderten kleinen weißen Jagdhund.

(sorry wegen der 90 Grad Verdrehung)

 

Bleiben noch zu erwähnen: der Uhu, dessen regelmäßiger Ruf laut aus dem Wald über unsere Lichtung schallt – die kleinen Fledermäuse, die nach dem Winterschlaf wieder rund um unser Hausdach auf Insektenfang gehen werden – die zahlreichen Maulwürfe, die unseren Rasen rund ums Haus zerwühlen – Blaumeisen, Kohlmeisen, Tannenmeisen, Hausrotschwanz, Gartenrotschwanz, Fichtenkreuzschnabel, Eichelhäher, die diesen Winter tagsüber auf den Birken vorm Küchenfenster herumturnen und angebotenes Vogelfutter verspeisen – Falke und Habicht, die ihre Kreise am Himmel ziehen.

Share